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Das Punkten hat ein Ende

Liebe Leserinnen und Leser,


ja, dass dieser Moment mal kommen würde, hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Ich habe diese Woche tatsächlich mein Bild beenden können, nachdem ich die Nacht von Montag auf Dienstag damit verbracht habe, mir Podcasts anzuhören und tausende von Punkten zu setzen. Jetzt tut mir meine Hand weh und mein schwarzer Buntstift ist über die Planke gegangen. Insgesamt habe ich bestimmt zehn Stunden in den letzten Wochen an diesem Werk gearbeitet, aber es hat sich meiner Meinung nach gelohnt. Aus meinen letzten Blogeinträgen lässt sich herauslesen, dass der Entstehungsprozess von Höhen und Tiefen geprägt war. Angefangen bei größter Motivation, weiter zum meditativen Ansatz des stundenlangen Punkte Setzens und schlussendlich zur eintönigen Millimeterarbeit. Ja, wir hatten es nicht immer leicht. Im Endeffekt bin ich froh, dass mein Geduldsfaden das Ganze gerade noch überstanden hat und ich nicht dem im letzten Eintrag erwähnten Verlangen nachgegangen bin, einen Edding zu nehmen und eine schöne, durchgehende Linie quer über das Bild zu ziehen. Wie dem auch sei, der Pirat ist fertig und wartet darauf in die nächste Kunstrichtung transferiert zu werden und ich freue mich wirklich, jetzt mal was anderes machen zu können. Ich denke, dass als nächstes Manga an der Reihe sein wird. Ich hoffe, dass das nicht ganz so lange dauert wie der punktige Pirat, aber mit dieser Richtung habe ich mich vor ein paar Jahren schon einmal über einen längeren Zeitraum befasst und denke, dass sich das unkompliziert gestalten sollte. Endlich mal wieder Sriche ziehen! Ihr glaubt ja gar nicht, wie sehr man sowas vermissen kann.

Stay tuned!


Auf Wiederlesen,


Mirjam


 
 
 

1 Kommentar


Janine
Janine
05. Juni 2020

Ok wow Respekt das ist echt unnormal gut

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